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Zuckerfrei(er) in 2018

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Zuckerfrei(er) in 2018

Heute möchte ich bisschen darüber erzählen, wie es denn dazu gekommen ist, dass ich mich möglichst „zuckerfrei“ ernähre. Ein überaus interessantes Thema. Irgendwie hat „zuckerfrei(er)“ für jeden eine andere Bedeutung. Allein, wenn man bei Social Media die Diskussionen in manchen „zuckerfreien“ Gruppen anschaut, weiß man, dass jeder da seine eigene Ansichten hat. Da ist einfach jeder verschieden! Für mich ist es eine Reise und ich lerne wirklich nie aus! Ernährung ist für mich eine nie endende Entdeckungsreise!

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Dieser Artikel ist als Beitrag für die Blogparade zuckerfrei(er) in 2018 gedacht. Stephies Aufruf zur Blogparade über dieses Thema, hat mich dazu veranlasst bisschen mehr über mich und mein Weg zu erzählen.

Aber erstmal vorab: was bedeutet zuckerfrei für mich? Für mich ganz klar ohne industriellen Zucker.

Ich möchte noch dazu sagen, dass ich keine Ernährungsberaterin oder ähnliches bin. Ich erzähle hier von meinen Erfahrungen und teile liebend gerne Tipps und Tricks, die mir dabei geholfen haben mich zuckerfrei(er) zu ernähren. Und natürlich freue ich mich über regen Austausch.

Mein Weg zu zuckerfrei(er) war schleichend. Am Anfang war es gar nicht mein Ziel. Ich wollte einfach bewusster Süßes/Zucker konsumieren. Da mein Vater schon viele Jahre sich vegan ernährt, beschäftigt man sich doch so langsam aber sicher mit der Ernährung. Wie schon gesagt: Ernährung ist für mich eine nie endende Entdeckungsreise! Aber mit der Geburt meiner Tochter kam der Boom! Plötzlich ist es voll mein Thema und mit jedem Tag immer mehr. Ich habe vor der Geburt meiner Tochter mich vor dem Backen gefürchtet. Ja wirklich! Weil ich es nie gemacht habe und es nicht konnte. Ganz nach der Devise, wenn ich was mitbringen soll, dann lieber ein Salat! Kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen.

Also habe ich angefangen zu experimentieren. Es ist auch so einiges in die Hose gegangen. Manches war schlicht und ergreifend ungenießbar. Aber ich wurde immer besser 😉 . Dann bin ich auf eine 21 tägige „zuckerfreie“ Challenge gestoßen. Die fand ich super, denn man fühlte sich nicht so allein mit dem Thema. Und das Beste war die Motivation und Unterstützung jeden Tag und viel gelernt habe ich auch.

Zum heutigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass ich mich zu 98% vegan und zuckerfrei ernähre. 98% weil auch ich manchmal, wenn wir unterwegs sind (in der Regel,wenn wir irgendwo eingeladen sind) zu Kuchen & Co greife. Zu Hause ist es einfach sich zuckerfrei zu ernähren, notfalls gibt es immer was da oder ich mache mir etwas leckeres. Und wenn gar nichts da ist, dann tut es auch eine einfache Dattel. Wenn man aber unterwegs ist oder eingeladen ist, dann kann ich zu 99,9% sagen, dass da auch nichts „gesundes“ Süßes da sein wird. Für die meisten Menschen ist es schlicht zu extrem! Und es gibt Momente, da habe ich Lust auf Stückchen Kuchen und da will ich es mir nicht verbieten. Es soll kein Zwang werden. Aber ich muss sagen meine Familie achtet jetzt mit der Zeit auch immer mehr auf ihren Zuckerkonsum! Ist schon witzig, wie ansteckend es sein kann.

Heute süße ich vorwiegend mit Datteln. Manchmal mit Kokosblütenzucker, Xylit oder Erythit. Aber so als Tipp: Bananen und Rosinen geben im Gebäck auch schon recht viel Süße.

Erst jetzt in Oktober habe ich an einer Saftfastenkur von Florian Sauer teilgenommen und kann es jedem ans Herz legen! Er hat außerdem ganz oft erwähnt, wie wichtig heutzutage Bitterstoffe sind. Und das es ganz viel mit Heißhungerattacken zu tun hat. Isst man bei Lust auf Süßes Bitterstoffe statt Zuckerkram, so verliert sich der Zuckerhunger. Und gerade die Menschen, die eine extrem große Abneigung gegenüber dem Geschmack von Bitterstoffen empfinden, benötigen diese Stoffe besonders dringend. In diesen Fällen hilft es, langsam zu beginnen. Ich nehme immer noch jeden morgen eine Teelöffelspitze von den Heidelberger Kräuter Pulver und lasse es im Munde zergehen. Jetzt im Januar plane ich auch schon die nächste Saftfastenkur bei Florian Sauer.

Wen ich noch auf jeden Fall als Motivation empfehlen kann ist Eva von individualisten.at. Schon länger verfolge ich sie mit Begeisterung. Sie hat viele tolle Rezepte auf ihrem Blog und jede Menge Informationen/Fakten zum Thema Ernährung oder Zuckerkonsum. Erst vor kurzem hat sie einen Beitrag dazu geschrieben „wie nachhaltig Zucker ist“! Sehr interessant. Außerdem liebe ich die Rezepte von Fully Raw Kristina. Durch sie habe ich gelernt, wie einfach man super leckeres Eis ohne Zucker machen kann und das in verschiedensten Kreationen. Sie ist unglaublich authentisch und kann sehr gut motivieren. Auch wenn man sich jetzt nicht rohköstlich ernährt, wie Kristina es tut, findet man trotzdem viele tolle Inspirationen und Rezeptideen. Vorbeischauen lohnt sich.

Was waren meine ersten Rezepte ohne Zucker? Ganz klar mein Favorit sind diese kleinen Schokokugeln/Powerkugeln. Unglaublich einfach und super schnell zubereitet! Mache ich heute immer noch super gerne. Das Rezept kann man auch beliebig variieren. Link zum Rezept.

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Wie schon erwähnt liebe ich Eis selber zu machen. Die gesunde Eis-Alternative, auch Nicecream genannt, besteht lediglich aus den zwei Grundzutaten gefrorene Banane und Pflanzenmilch wie beispielsweise aus Mandeln, Kokos oder Reismilch. Als Topping verfeinern gehackte Nüsse, frische Früchte und Samen das cremige Bananeneis. Ich persönlich kombiniere Bananen gerne noch mit Heidelbeeren, Kirschen oder Erdbeeren. Der Phantasie und dem Geschmack sind hier keine Grenzen gesetzt. Da darf jeder mal ausprobieren, was einem am besten schmeckt.

  • Dazu einfach paar gefrorene Bananen mit bisschen pflanzlicher Milch und Mandelmus (verwende ich ganz gerne) cremig pürieren.
  • Je nach gewünschter Konsistenz noch etwas Pflanzenmilch hinzugeben. Die fertige Nicecream mit Topping verfeinern und sofort genießen.

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Noch ein super schnelles Rezept habe ich für Dich und zwar gesunde Gummibärchen! Jeder liebt Gummibärchen! Sie sind fruchtig, lecker und sehen süß aus. Leider enthalten Gummibärchen viel Zucker, eher gesagt Zucker ist deren Hauptbestandteil. Diese Gummibärchen sind gesund, lecker und dazu auch noch vegan! Link zum Rezept.

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Hätte mir jemand vor fünf Jahren gesagt, dass ich mich in der Zukunft so intensiv mit der Ernährung beschäftigen würde, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt. Sich zuckerfrei(er) von heute auf morgen zu ernähren ist für Viele zu radikal und extrem. Ich denke ein Schritt folgt dem nächsten und man muss sich als erstes anschauen, wie man sich sonst im Alltag ernährt oder welche Getränke man konsumiert. Denn Zucker ist in vielen Lebensmitteln versteckt. Und vor allem sollte man sich die Frage stellen warum man sich zuckerfrei(er) ernähren will. Wenn das warum nicht klar ist oder nicht stark genug ist, hat man auch keine Motivation es wirklich durchzuziehen. Setze Dich doch mal hin und frage Dich: Warum will ich mich zuckerfrei(er) ernähren? Und schreibe es Dir auf. Dann hat man ein klares Ziel. Eine klare Motivation.

Ein spannendes Thema oder? Hat es Dir gefallen? Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar!

Liebe Grüße

Tatjana

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PS: willst Du mehr Bilder und Inspirationen sehen, dann folge mir auf Instagram! https://www.instagram.com/tatjana_doityourself/

9 Kommentare zu „Zuckerfrei(er) in 2018

  1. Ich LIEBE deine Rezepte. Immer wieder eine tolle Inspiration. Und als ehemaliger Dattel-Hasser mag ich Dattelmus mittlerweile voll gern 😍 Weiter so, Tati, bewundernswert, mit wie viel Liebe du dabei bist 😘 Und danke auch für all die tollen Rezepte immer und immer wieder… 🤗

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  2. Hallo Tatjana,
    ich habe Deinen Beitrag verschlungen- so toll ist der !! Das mit den Bitterstoffen wusste ich nicht- finde ich sehr interessant. Was bewirkt das Kräuterpulver, das Du jeden Morgen nimmst ?
    Deine Fotos machen mir jetzt doll Appetit und wenn ich die Nicecream so sehe, weiss ich schon, was ich mir bald mal wieder gönnen werde 😉
    Danke für den tollen Beitrag und einen ganz lieben Gruß,
    Stephie

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    1. Hallo Stepie, vielen Danke erstmal 🤗freut mich, wenn ich inspirieren konnte. Ja die Einnahme von den Heidelberger sieben Kräuter Pulver gehörte zum Saftfasten dazu. Es ist entschleimend und bewirkt auch Ausscheidung von alten Schlacken…. Und wir kennen durch die „ moderne“ Ernährung keine Bitterstoffe mehr. Wenn man sich aber an Bitterstoffe wieder gewöhnt, dann verändern sich automatisch der Geschmackssinn gegenüber den Süßem. Soweit ganz kurz erklärt 😅 Florian hat Rahmen des Fastens ganz oft erwähnt, wie wichtig die Bitterstoffe doch in der Ernährung sind. Kann sein Saftfastenkurs nur weiterempfehlen. Ganz liebe Grüße Tatjana

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